Probenutzer*innen bis November 2020

#eintrittfrei

Ende Juni hat eine Jury aus Projektbeteiligten des Eiermannbaus die Bewerbungen auf eine mietfreie Saison im Eiermannbau gesichtet und großteils positiv bewertet. Über 20 Bewerber*innen werden bis November Teil der Open Factory sein, hier arbeiten, ausstellen und proben, was die Architekturikone als Ort für Kunst und Gewerke leisten kann. Danach findet ein umfangreicher Um- und Ausbau des Eiermannbaus statt, sodass die Open Factory dann ganzjährig vermietet werden kann.

Verfolgen Sie den Projektprozess auf Instagram: @openfactory.eiermannbau

Alle Probenutzer*innen in einer PDF

Aktuelle Ausstellungen in der Open Factory im Rahmen von #eintrittfrei:

Lilli Glade, Maria Gottweiss - Ästhetik der Unvollkommenheit
10. Juli bis 31. Oktober
Ausstellungszeitraum: 23. bis 31. Oktober

Seit Juli widmeten sich die Designerin Maria Gottweiss und Fotografin Lilli Glade im Eiermannbau dem Thema ›Ästhetik der Unvollkommenheit‹. Sie bereiteten eine Ausstellung mit Fotografien und Schmuckobjekten vor, die im Oktober eröffnen wird. Sie zeigt Frauen und ihre Narben in einem neuen Licht, nicht als Ausdruck vergangener Verletzungen, sondern als Zeichen der Heilung und Stärke.

Vom 23. - 25.10.2020 zeigen sie die Ergebnisse ihrer Arbeit:

23.10.20 Vernissage ab 18 Uhr mit Musik von Franziska Pohlmann

24.10.20 Öffnung der Ausstellung 11–19 Uhr. Als Highlight findet um 14 Uhr eine Lyriklesung mit Christin Bärwald aus »Seelenmut« von Anouk Wietteb statt. Musik gibt es von Dorothea Friederike Gruppe (Violine)

25.10.20 Öffnung der Ausstellung 11–17 Uhr. Ab 14 Uhr Ausklang der Ausstellung mit Musik von Dorothea Friederike Gruppe (Violine), Solveijg Rehberg (Harfe) und Anne Haasch (Konzertgitarre)

Um eine Anmeldung für den Besuch der Ausstellung wird gebeten.

Bald in der Open Factory im Rahmen von #eintrittfrei:

Kollektiv PKRK - Tanzprojekt
19. Oktober bis 31. Oktober
Begehrbare Installation TreuhandTechno vom 29. bis 31. Oktober

Das Künstler*innenkollektiv PKRK lässt in der Open Factory Techno auf die Textil-Geschichte Apoldas treffen. Welche Sounds, welche Taktung und welche Tanzformationen begleiteten die Treuhand-Abwicklungen der 90er Jahre - diesen Fragen geht PKRK in öffentlichen Workshops, Installationen und Tanzperformances nach. ›Treuhandtechno‹ verbindet zwei Welten - Techno und Treuhand - die in den 90ern getrennt schienen, jedoch der gleichen Sehnsucht nach Maschinen, weiten Hallen und Arbeit folgten.

Ab November in der Open Factory

jenapuppets - Theaterstück

Das Puppentheater aus Jena wird im November im Saal des Eiermannbaus proben und das Stück ›Monster im Koffer‹ zeigen, ein clowneskes Stück Theater über die artgerechte Haltung von Monstern, über Bergsteiger in Not und darüber, wie ein gestürzter Felsen die Sicht auf die Welt verändern kann.

---

Was bisher geschah:

Carolin Seiberlich - Was bleibt vom Erbe des Textils?
1. Juli bis 30. August

Eine Studierende der Bauhaus-Universität Weimar arbeitete in einem Gewächshaus in der IBA Geschäftsstelle an ihrer Abschlussarbeit zum Erbe des Textils in Apolda. Zu Recherchezwecken sprach sie hierfür mit verschiedenen Interviewpartner*innen, die Lust hatten, über ihre Arbeit zu berichten.

Kollektiv Kubik - Institut der Unsichtbarkeit
24. Juli bis 2. August und 31. August bis 13. September

Den Akteur*innen des Kollektivs Kubik geht es um spielerisches Lernen und Machen. Sie befassten sich mit der sozialen und räumlichen Umgebung des Eiermannbaus und nutzten Kunst und Gestaltung, um Fragen der Gesellschaft an das Zusammenleben offenzulegen.

Ab August in der Open Factory

Carina Heidl - Gerhard und Dieter
3. August bis 31. Oktober

Die Künstlerin Carina Heidl aus Weimar schreibt an einer literarischen Arbeit, in der Pop und Politik miteinander verschmelzen. In der Open Factory bereitet sie ihre bezugnehmende praktische Abschlussarbeit vor und stellt diese vor.

Ida Huschke - Dokumentation von Apolda und dem Eiermannbau
3. bis 31. August

Die Kunststudentin Ida Huschke aus Basel hielt Apolda dokumentarisch und experimentell fest. Ihre Erforschungen zum Ort präsentierte sie in einer Ausstellung, die auch die Arbeiten der anderen Probenutzer*innen zeigte.

Linda Schumann - Kanten Kosten
10. August bis 16. August

Die Künstlerin Linda Schumann aus Weimar ermöglichte in einem gustatorischen Workshop, Materialien geschmacklich wahrzunehmen und so multisensorisch zu erleben.

Claudia Obendorf - Serpentinentanz
11. August bis 31. Oktober

Claudia Obendorf wird bis zum Oktober immer dienstags und mittwochs einen Kurs für Serpentinentanz anbieten. Bei Interesse an einer Teilnahme Anfragen gern direkt per Mail.

Marcus Grysczok - Stop Motion Academy
14. August bis 27. September

Der Erfurter Filmemacher Marcus Grysczok veranstaltete im August mehrere Stop Motion Workshops in der Open Factory. Interessierte waren herzlich eingeladen, teilzunehmen und mit zu produzieren.

Anna Zeitler, Aurelia Becker, Lea Schweinfurth - Modelabor
17. bis 28. August

Drei Modedesignerinnen brauchten Textilurlaub und richteten dafür in der Open Factory ein Modelabor ein. Sie verbinden die Arbeit mit Altkleidern und die Nachhaltigkeit in der Mode. In der Open Factory traten sie in einen kulturellen, gestalterischen und politischen Dialog und nutzten den Freiraum für einen experimentellen Umgang mit Altkleidern und textilen Abfällen.

Kollektiv EASA - Apathie
17. August bis 30. August

EASA ist das größte Netzwerk Architekturstudierender in Europa und versteht sich als Plattform für grenz- und kulturübergreifenden Austausch. Im August trafen sich die Mitglieder in der Open Factory und näherten sich in verschiedenen Workshops der Thematik Apathie an.

mahl x zeit - Kochwerkstatt
21. August bis 19. September

Studierende der Bauhaus-Universität Weimar eröffneten eine Kochwerkstatt in der Open Factory. Dabei schärften sie das Bewusstsein für gute und nachhaltige Ernährung und schufen eine soziale Plattform, in der das gemeinsame Kochen und Essen zur kollektiven Erfahrung wurde.

Collektiv Collage - Forms of Apolda
22. August bis 6. September

In und um das ehemalige Feuerlöschgerätewerk Apolda erforschten Szenograf*innen, Architekt*innen, Stadtplaner*innen und Künstler*innen von COLLEKTIV COLLAGE die Materie und das Wesen des Ortes und fassten diese in einem partizipativen Prozess in nachhaltige Formen. In einem öffentlichen Workshop entstanden Außen-Raum-Strukturen aus Beton und Stampflehm - skulpturale Möbel oder Kleinarchitekturen in experimenteller, zirkulärer Hybridbauweise zur spielerischen Aneignung.

_schau - vor__schau
6. bis 20. September

Das Wiener Kollektiv _schau schafft einen Raum, der Kunst in allen Schattierungen und Formen hervorbringen soll. vor__schau war das erste Projekt von _schau. Es ist ein Angebot, eine Recherche, ein Prozess, es ist ihre Art, ›Hallo Welt‹ zu sagen. Sie untersuchen die Verbindung zwischen Kollektiven und wollen langfristige Beziehungen über große Entfernungen aufbauen.

Cornelia Brecht - Gewächshausliebe
31. August bis 30. Oktober

Die Bauingenieurin Cornelia Brecht aus Weimar bezieht ein Gewächshaus und wird an der Konzeption eines Umweltbildungszentrums aus mehreren kleinen Holzbauten arbeiten.

Ab September in der Open Factory

Andreas Aschoff, Fridtjof Florian Dossin - Fabrik.Weiterstricken
1. September bis 31. Oktober

Die in Apolda ansässige Hausgemeinschaft der ehemaligen Strickwarenfabrik August Schröer möchte die Geschichte und Umnutzung des Ortes in einem Arbeitsbericht aufarbeiten und weiterdenken. Dafür präsentieren sie Objekte, Erzählungen und Ideen in der Open Factory.

Susanne Frenzel - Färbepflanzen
28. September bis 11. Oktober

Die Kunst- und Naturpädagogin Susanne Frenzel führte in Kooperation mit dem Lebenshilfewerk Apolda eine Färbepflanzen-Projektwoche auf dem Freigelände des Eiermannbaus durch. Susanne Frenzel ist Teil des weltweiten Netzwerks sevengardens, das Färbergärten für die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) nutzt. Der Eiermannbau diente auch zur Vernetzung von sevengardens in Mitteldeutschland.

Technische Universität Berlin - Offene Stadt Land Universität Apolda
18. bis 20. September

An einem langen Wochenende im September war das Institut für Architektur der TU Berlin in der Open Factory zu Gast. Die Großstädter planen eine wiederkehrende Pop-Up-Dependance im Eiermannbau in Apolda und wollen in Zukunft gemeinsam mit der IBA Thüringen am StadtLand-Thema arbeiten.

THillA - Illustrationsausstellung
19. September bis 11. Oktober

Die Thüringer Illustrator*innen wollten die Vielfältigkeit ihrer lebendigen Szene zwischen Kunst und Beruf der Öffentlichkeit präsentieren und stellten in der Open Factory ihre Arbeiten aus. Daneben veranstalteten sie Schüler*innen-Workshops und verschiedene Mitmachaktionen. Trägerverein ist der Lösungslabor e.V.

Born to be Bauhaus - Shiny Glamour Fancy (s)Hit‹
7. September bis 17. Oktober

Born to be Bauhaus ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Archiv der Moderne der Bauhaus-Universität Weimar und dem KulturTragWerk e.V. zum 100-jährigen Jubiläum der Bauhaus-Ausstellung 1923. Im Rahmen dessen werden von 2017 bis 2021 jährlich bis zu fünf Künstler*innen der Fakultät Kunst und Gestaltung der Bauhaus-Universität Weimar gekürt. Die jeweiligen Kunstwerke werden vom Archiv der Moderne in die Kustodie der Bauhaus-Universität Weimar aufgenommen, was sie zu unveräußerlichem öffentlichen Kunstgut macht. Die Künstlerin Samira Engel und der Künstler Jakob Wirth zeigten ihre Kunstwerke in der diesjährigen BTBB-Ausstellung in der Open Factory.

Frauenchor VocaLisa - Konzert
Im Oktober

Der Frauenchor VocaLisa aus Weimar mit der Chorleiterin Claudia Zohm probten im Oktober in der Open Factory und luden am Sonntag, den 18.10.2020 um 15 Uhr zum Konzert in den Eiermannbau ein, mit dem sie wortwörtlich auf den Herbst einstimmten.